Transition Symposium

Symposium Transition

Transition ist ein gezielter, geplanter Prozess, um Jugendliche und junge Erwachsene mit chronischer Erkrankung von kindzentrierter in erwachsenenorientierte medizinische Betreuung zu übergeben (Blum et al., 1993). 

Das Thema Transition ist das Resultat einer Erfolgsgeschichte der Medizin: Die Überlebensraten von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen mit  Ausblick auf ein erwachsenes Leben in Selbständigkeit, mit Partnerschaften, Familie und Freunden, Ausbildung und gelebten Interessen sind in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegen. Der Übergang von der medizinischen Kinderversorgung  in die Erwachsenenmedizin stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. Die meist langjährige Beziehung zum pädiatrischen Team wird abgebrochen, Selbstfürsorge und Autonomie der jungen Menschen sind in der Adoleszenz oft noch nicht ausgereift und die jungen Erwachsenen müssen sich in der Erwachsenenmedizin in gänzlich neuen Strukturen zurechtfinden. Verbesserte Transition bewirkt gute Anbindung an die medizinische Erwachsenenversorgung, verstärkte Compliance und erhöhte Therapieadhärenz sowie verbindlicheres Einhalten von Kontrollterminen. Daraus resultieren verringerte Akutkomplikationen, verminderte Langzeitschäden und eine erhöhte Lebenserwartung mit verbesserter Lebensqualität. In den letzten Jahren wurden auch in Österreich viele Initiativen im Bereich Transition gesetzt.

Das Fachsymposium Transition möchte einen nächsten relevanten Schritt in Richtung verbesserte Transition in Österreich ermöglichen. Freitag, 29. November 2019, gibt einen Überblick über den derzeitigen Wissensstand und aktuelle Initiativen im Bereich Transition. Samstag, 30. November 2019, steht der Austausch zwischen Selbsthilfegruppen, Betroffenen und versorgenden Institutionen in Bezug auf Hürden und Möglichkeiten im Vordergrund.

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